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Tupper war gestern

Plastikboxen sind in der Küche und unterwegs nicht mehr wegzudenken. Jetzt gibt es eine Alternative, die nicht aus Plastik besteht.

Die Designerin Anastasiya Koshcheeva aus Berlin hat die neuartigen Behälter auf Basis eines Handwerks aus ihrer Heimat und Kindheit in Sibirien entwickelt und benutzt ein nachwachsendes Material: Birkenrinde.

Lange Tradition

Die Birkenrinde gilt in Russland, Skandinavien und Kanada bereits seit langer Zeit als Wundermittel und aus Birkenrinde geschnitzte Behälter haben in Russland eine lange Tradition. Birkenrinde vereint Fähigkeiten von Leder, Holz und Papier und ist feuchtigkeitsabweisend sowie leicht. Die in der Rinde enthaltenen natürlichen ätherischen Öle wirken antibakteriell und isolierend, damit halten sie Reis, Tee und Gewürze länger frisch.

Rundum nachhaltige Produktion

Die Designerin und ihr Vertriebspartner und Birkenlieferant kooperieren mit kleinen Familienunternehmen und sozialen Einrichtungen zu fairen Konditionen, beispielsweise einer angemessenen Bezahlung. Denn die Schutzschicht der Birke muss in den richtigen Monaten mühsam von Hand geerntet werden. Dabei trägt sie keinerlei Schäden und kann ungehindert weiter wachsen. Zero-Waste ist das Ziel der Produktion und so werden Reste wie Späne und Verschnitte weiter verarbeitet. Anders als in der ursprünglichen Handwerkstechnik verwendet Koshcheeva die weiche Innenseite der Birkenrinde mit der einzigartigen Maserung und veredelt diese mit auffälligen Nähten. Somit ist jedes Produkt ein Unikat, langlebig und eine besondere Alternative als jeder gewöhnliche Plastikbehälter.


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